Punker-Picknick Passau | kleinstadtgross

Punker-Picknick Passau

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Etwa 100 “picknickende” Punks auf der Innwiese, kein Student in der warmen Nachmittagssonne, Punk-Rock aus mehreren Soundsystemen. Dieses Bild konnte man am letzten Samstag auf der Uniwiese bestaunen. Das Meer aus bunten Haaren, Nieten und Aufnähern wirkte ungewohnt und interessant.

In erster Linie geht es bei einem Punker-Picknick darum Spaß zu haben. Dazu gehören Freunde, Picknickbier und Punk-Rock. “Ich bin einfach hier um mich mit Leuten aus der Szene zu treffen, über Politik zu quatschen, ein paar Bier zu trinken”, erzählte einer der Hauptorganisatoren des Münchener Punker-Picknicks, welches schon öfter von der Polizei aufgelöst oder gar verhindert wurde. Er organisiert die Treffen im Rahmen von Konzerten, über Mundpropaganda oder Soziale Netzwerke. Dadurch kommt es schon mal vor, dass man als Münchener Punk im Belgischen Lüttich oder wie dieses Mal als schwedischer Punk in Passau landet. Es ist wohl nicht unüblich mit einem Kasten Bier durch das halbe Land zu reisen, um seine Szenekollegen zu besuchen.

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Nicht selten haben die Punks bei solchen Treffen mit Einwohnern oder der Polizei zu kämpfen. Einerseits ist die Erscheinungsform eines Punks, wie auch die Musik nicht gerade vertrauenseinflößend, andererseits sind viele von ihnen smarte und politisch motivierte Menschen. Das hat uns jedenfalls eine Anwältin mit türkisen Haaren erzählt.

“Man kann auf dem Oktoberfest auch nicht jeden Besoffenen fes

3 Responses to “Punker-Picknick Passau”

  1. Mo

    Hallo, schöner Bericht ;)
    Leider eine kleine Korrektur am Rande: Es kam schon zu Polizeibesuch und Stress seitens der Polizei, die sich beschwerten, dass man sich doch nicht einfach so unangemeldet treffen könne, Daten wurden verlangt usw.
    Der Rest verlief aber komplett friedlich und unaufgeregt – so wie es sein sollte ;)

    • Kleinstadtgroß

      Hallo Mo,

      vielen Dank für die Richtigstellung. Die Polizei hat jedenfalls keine Zwischenfälle gemeldet. Eine Personenkontrolle fällt wahrscheinlich nicht in diese Kategorie.

      Liebe Grüße

      Tom von kleinstadtgross.de

  2. Matze

    Auch wenn ich nicht dabei war: Danke, dass sie die üblichen Klischees durch ehrlichen Journalismus widerlegen und genauso sagen wie es ist!!!!!!!

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